Massage ist Balsam für Körper und Geist.

Zwei starke Hände

"Wer den Menschen liebevoll betrachtet, wird in seinen Händen eine Fülle von Geheimnissen entdecken, die ihm so manches Rätsel der Seele enthüllen können."

Als kleiner Junge löste ich viele Dinge mit meinen Händen und Fäusten. Als ich neun Jahre alt war, begann ich mit der japanischen Kampfsportart Judo. Judo bedeutet "der Sanfte Weg". Hier wurde mir gezeigt, meine Hände und meinen Körper zielführend einzusetzen. Dadurch lernte ich ihn sehr gut kennen, bekam Vertrauen und entwickelte sehr viel Achtsamkeit ihm gegenüber. Als jünger Erwachsener erlernte ich drei handwerkliche Berufe, wieder setzte ich Tag für Tag meine Hände ein.

Als Kampfsportler und Bauarbeiter kenne ich mich mit Verspannungen, welche zu Schmerzen führen, aus und lernte wie diese behoben werden können. Dieser Lernweg brachte mich zur Massage. In ihr habe ich eine Möglichkeit gefunden Verspannungen zu lösen und meine Lebensqualität zu verbessern. Ich freue mich, mein Wissen und meine Erfahrungen anderen Menschen weiterzugeben und sie auf ihrem gesundheitlichen Weg und dem Entdecken und Wertschätzen Ihres Körpers, zu begleiten.

Mit der Massage kann ich das Geschick in meinen Händen und "der Sanfte Weg" umsetzten. Ganz nach dem Motto: "Masseure haben intelligente Hände".

Klassische Massage

Massage - die Kunst des Berührens. Sie gilt als eine der ältesten Heilmethoden. Instinktiv berührt der Mensch eine schmerzende Stelle, reibt oder drückt sie und fördert so die Heilung. Die ersten Erwähnungen finden sich beim Chinesen Huang Di, der bereits 2600 v.Chr. Massagegriffe und gymnastische Übungen beschrieb. Viele Fachleute sehen in der Massage die Urform einer Heilbehandlung. Bei vielen Völkern war die Massage sehr verbreitet und galt als wichtiger Bestandteil ihrer Kultur. In Europa führte der eher körperfeindliche Einfluss der Kirche im Mittelalter zu einer Marginalisierung der Massage. Erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde sie in Europa wiederentdeckt. Der Schwede Pehr Henrik Ling, förderte die Verbreitung der Massage in Verbindung mit der Bewegungstherapie. Aus seinen systematischen Sammlungen von Griffen entstand die klassische Massage. Aufgrund vielen Untersuchungen bezüglich der positiven Effekte der Massage, hat sie sich heute als Therapieform etabliert.

Wirkungsweise

Die Klassische Massage verbessert und beschleunigt die Durchblutung der Muskeln, Sehnen, Bänder und Gelenke. Dies führt zu einer besseren Versorgung mit Nähr- und Sauerstoff, Entsorgung von Stoffwechselprodukten und fördert die Entspannung. Die Muskulatur reagiert schneller auf Reize, ermüdet weniger schnell und erholt sich besser. Die mechanischen Reize der Massage fördert die Atmusaktivität der Haut und setzt das gefässerweiternde Hormon Histamin frei. Die Haut wird durch das Öl gepflegt und die ätherischen Stoffe führen zu mehr Wohlbefinden. Die starken Reize der Klassischen Massage unterstützen das gesunde Lymphsystem. Dabei wird der Fluss der sogenannten Lymphe angeregt und eine Entstauung des Gewebes herbeigeführt. Die Lymphe transportiert Abfallstoffe und Stoffwechselprodukt in das Venensystem. Das Bindegewebe umgibt alle Muskeln, Gefässe und Organe. Bei der Massage werden lokale Verklebungen und Verspannungen gelöst. Dies fördert der Nähr- und Sauerstoff Transport und lindert Schmerzen. Die Massage wirkt positiv auf geistige und körperliche Begrenzungen, weil mit gezielten Handlungen blockierte Energie zum fliessen gebracht wird. Eine heilsame Wirkung hat die Massage in unserer stressgeplagten Zeit, weil man sich hinlegen kann, nichts tun muss, sondern verwöhnt, berührt und bewegt wird.